Judy Mardnli „Wege in die Freiheit“
Sonderausstellung, 12.01.2025 - 15.11.2025
Ehemaliges Reviergebäude der KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Judy Mardnli, 1988 in Syrien geboren, flüchtete nach Österreich und schloss 2021 sein Studium der Malerei und Grafik an der Kunstuniversität Linz ab. Seit 2023 arbeitet er regelmäßig als „Artist@Mauthausen“ an der Gedenkstätte Mauthausen. Diese Sonderausstellung zeigt einige der hier entstandenen Kunstwerke.
Die Kunstwerke nehmen Bezug zu Orten an der Gedenkstätte, die den Künstler zu folgenden Überlegungen inspirierten: „Bei meinen vielen Besuchen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Wände mit der abgeblätterten Farbe zu mir sprechen. Ich sah und sehe Figuren darin, Menschen. Ich finde hier eine Quelle der Inspiration, wenn auch eine tieftraurige. Meine Bilder sind ein Versuch an die Menschen, die hier inhaftiert waren und starben zu erinnern, ihre Seelen darzustellen.“
Judy selbst verbindet in seiner Kunst seine eigene Fluchterfahrung mit dem Leid der Häftlinge im Konzentrationslager: „Ich als Kurde musste selbst erfahren, was es bedeutet, ausgegrenzt und unterdrückt zu sein. Die Vergangenheit meines Volkes ist auch ein Teil von mir und alles, was ich mit meiner Kunst ausdrücken kann, ist durch diese Tatsache geprägt. Meine Kunst soll eine Botschaft für Frieden und Gerechtigkeit sein. Ein Beitrag, um die Erinnerung an das Gestern wachzuhalten und nicht verblassen zu lassen.“
Den Ausstellungskatalog zum Download finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Künstler und zum Programm Artist@Mauthausen finden Sie unter folgenden Links:
Artist@Mauthausen
Themenrundgang zur Sonderausstellung
Eröffnung der Ausstellung
zum Projekt
Die Inspirationsorte von Judy Mardnlis Kunstwerken finden Sie auf dieser Karte. An manchen dieser Orte sind kleine Kopien der Bilder in der Ausstellung aufgestellt. Können Sie die Inspiration des Künstlers erkennen?
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